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Innviertel Blog

Die Mosauerin unterwegs für den
Tourismusverband s'Innviertel:

Rausch nüchtern betrachtet!

Im Auftrag vom Tourismusverband s'innviertel darf ich mir im März ein paar Veranstaltungen des Biermärzes anschauen und darüber berichten. Sehr aufregend! Los ging es letzten Donnerstag mit der Vernissage "Rausch - nüchtern betrachtet" im Kunsthaus in der Burg Obernberg. Ein interessantes Thema und überhaupst, so a weng Kuitur schodt a da Mosauerin eigentli goa net. Na, dann schau ma und das mal an...

Wie es sich für eine Vernissage gehört - so hab ich mir zumindest sagen lassen - gibt's da immer lauter illustre Gäste und natürlich eine Eröffnungsrede, oder in diesem Fall eben einen eher alkoholschwangeren Text, der vom  Kurator Josef Brescher vorgetragen wurde. Ich konnte es mir natürlich nicht verkneifen, gleich noch ein Selfie mit dem Künstler zu machen, wann hab ich schon mal die Gelegenheit dazu. Angeblich war's sein Erstes. Meins eh auch so ungefähr... nicht.

Im ersten Stock der Ausstellung sind hauptsächlich Bilder zu bewundern, aber auch Installationen und Skulpturen. Im Keller des Gebäudes sind ausschließlich Installationen zu sehen, von denen mich natürlich folgende besonders angesprochen hat. Auf Deutsch würd man das halt eher so sagen: "Was interessiert mich mein Gewäsch von gestern" - ein Gedanke, den ich nur zu gut nachvollziehen kann ;)

Werke von 50 Künsterlnnen sind in der Ausstellung zu sehen, am Abend der Vernissage waren einige anwesend und diskutierten mit dem interessierten Publikum. Ganz spannend war für mich der in der Eröffnungsrede aufgegriffene Gedanke, das Wort Rausch nicht nur auf den alkoholischen Rausch zu beziehen, sondern auch ein wenig ums Eck zu denken. Das schadet im Leben ja meistens nicht. Farbrausch, Geschwindigkeitsrausch, das Rauschen der Blätter waren nur einige Ideen dazu. Ok, habe verstanden! 

Ich und die Kunst, wir haben ja ansonsten ein gespaltenes Verhältnis zueinander. Vielleicht bin ich auch einfach aber auch nur zu schlicht gestrickt. Ich kann, gutes Licht vorausgesetzt, Dinge meist in die folgenden Kategorien einteilen: 1) "spricht mich an" 2) "find ich furchtbar" und 3) "jo eh" einteilen. Mehr aber schon auch nicht. Ich kann keine Bilder interpretieren und schon gar nicht ohne Erklärung erahnen, was der Künstler oder die Künstlerin damit sagen wollte. Aber ich stelle mich gerne Herausforderungen!

Und ich kann sagen, was mich warum optisch anspricht und welche Bilder mir auf der Ausstellung besonders gefallen haben. Ich glaub, bei mir geht einfach ganz viel über Farben, ich bin also ein Fall für den Farbrausch :) und vielleicht muss es auch gar nicht mehr sein, vielleicht reicht das schon als Zugang zur Kunst aus?

Hier also meine persönlichen Favoriten der Ausstellung. Warum ich genau diese Bilder ausgesucht habe, überlasse ich Eurer Fantasie. Ich muss mich ja nicht dauernd outen hier am Blog ;). Außerdem macht es die Sache spannender.

Die allermeisten Bilder sind käuflich zu erwerben. Wer jetzt Lust bekommen hat, ebenfalls die Ausstellung zu besuchen, kann das noch bis 26. März 2017 jeweils Freitag, Samstag und Sonntag von 14 - 18 Uhr tun. Der Eintritt ist frei. Ich kann's nur empfehlen, wie schon gesagt: A bissi a Kuitur schodt net!

Und wenn Ihr dann dort wart, schreibt's mir doch, wie und was Euch denn so gefallen hat!

Alles Liebe

Mosauerin
(März 2017)

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