©
© Adventkerzen©Innviertel Tourismus_FotoloungeBlende8
Adventkerzen
Suche

Ihre Anfrage

Bitte alle mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

Ihre bekannt gegebenen Daten (E-mail-Adresse, Anrede, Titel, Vorname, Nachname, Adresse, Telefon, Anfrage) werden vom Tourismusverband s'Innviertel ausschließlich für die Bearbeitung Ihrer Anfrage verwendet und nur dann weitergegeben, wenn die Anfrage von Dritten (z.B. touristische Leistungsträger) zu beantworten ist. Der Tourismusverband s'Innviertel (als Anbieter der Website) speichert Ihre Daten bis auf Wiederruf.

Weitere Infos zum Thema Datenschutz finden Sie hier.

Rauschnittn betteln

Da gibt es den Spruch: „Raunacht san vier, zwoa foast und zwoa dürr“.

Das bezieht sich auf’s Essen. Entweder wurde gefastet oder es gab üppige Speisen. Die Thomasnacht  vom 21. auf den 22. Dezember, war eine „foaste“ Raunacht, in der meist Kinder, aber auch arme Mägde und Knechte, verkleidet zu den Häusern der Reichen gingen und um die „Rauschnittn“ baten. Die Bäuerinnen kamen der Bitte nach, um nicht als geizig oder hartherzig zu gelten und hatten die Schnitten bereits vorbereitet. Das waren in Backteig getauchte und in Schmalz herausgebackene Brotscheiben.

„Schnittn und Fleisch“ war ein Festtagsessen, wie man im handgeschriebenen Kochbuch von Mettnach „Essen von damals bis heute“ nachlesen kann. Und noch heute gilt im Innviertel gekochtes Rindfleisch mit gebackenen Brotschnitten als besondere Festtagsspeise.

Dr. Sieglinde Frohmann