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350 Kilometer in fünf Tagen rund um's Innviertel – und das "blasenfrei"

GEINBERG, INNVIERTEL. Norbert Schiessl und Hannes Ebner haben in nur fünf Tagen einmal das gesamte Innviertel (350 Kilometer) umrundet

Mit körperlichen Grenzen kennt sich Ultraläufer Norbert Schiessl aus. Seinem aktuellen Projekt hat der 49-Jährige eine geografische hinzugefügt: In nur fünf Tagen lief er gemeinsam mit seinem Freund Hannes Ebner die exakte Grenze des Innviertels ab – 350 Kilometer und an die 5000 Höhenmeter. Ein Erlebnis, das den beiden Geinbergern trotz schmerzender Füße (Hannes) und beißender Kälte (Norbert) aus vielerlei Gründen in bester Erinnerung bleiben wird. "Wir sind bei strömendem Regen gestartet, aber schon kurz darauf wurden wir mit einem unvergesslichen Sonnenaufgang entschädigt. Auch wenn es zwischendurch hart war, möchte ich keinen einzigen Moment missen", sagt Norbert Schiessl, der gemeinsam mit Hannes Ebner müde, aber glücklich am Samstag wieder am Ausgangspunkt in Kirchdorf angekommen ist. Dort wurden die zwei wetterfesten Läufer von Familie, Freunden und Bürgermeister Josef Schöppl gebührend empfangen.

Brennnessel und Eisheilige

Dass beide Sportler die 350 Kilometer wohlbehalten überstanden haben, sei auch ihren Helfern zu verdanken. "Am Ende jeder Tagesetappe haben sie uns Hannes’ Wohnmobil hingestellt. Dort konnten wir uns aufwärmen, ein bisschen schlafen und stärken", erklärt Schiessl. Zwischen diesen Ruhephasen kämpften sich die Geinberger, die achtzig Prozent der Strecke laufend absolviert haben, durch kniehohe Brennnesseln und gegen Eisheilige. "Die ‘Kalte Sophie’ haben wir am Freitag so richtig gut kennengelernt. Da sind wir neun Stunden durch strömenden Regen gelaufen", sagt Schiessl. Der Blick zurück ist dennoch ungetrübt. "Es war eine unglaublich tolle Erfahrung. Mir war davor nicht klar, wie schön und abwechslungsreich unser Innviertel ist. Ich sehe meine Heimat jetzt mit ganz anderen Augen", ist der 49-Jährige, der zum ersten Mal eine so große Distanz ohne Blase an den Füßen zurückgelegt hat, überzeugt. "Vielleicht lag es an den guten Socken, die mir die Firma Löffler zur Verfügung gestellt hat."

Begeistert haben Norbert Schiessl neben Natur und Socken vor allem die Menschen. "Wenn du dich im Innviertel durchschlagen möchtest: kein Problem! Egal, wen wir getroffen oder um Wasser gebeten haben – alle waren freundlich, interessiert und hilfsbereit. Das war eine extrem schöne Erfahrung, aus der ich eines gelernt habe: Sollte eines Tages jemand bei mir anklopfen und um Wasser, Essen oder Ähnliches bitten, werde ich mich genauso zuvorkommend verhalten."

Am Montag, nur zwei Tage nach seiner Rückkehr, ist Norbert Schiessl schon wieder in seine Laufschuhe geschlüpft. Limits scheint dieser Mann wirklich keine zu kennen...

 

Quelle: nachrichten.at