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Wir brauen Bier, weil es uns Freude macht.
Martin Erlinger
Brauerei Pfesch

gscheit stoak & vogelwüd

Interview mit einem Brauer

Wie würdest du den Innviertler charakterisieren? Oder: Was ist für dich Innviertel?
Erlinger: Der Innviertler ist ein direkter Mensch der ausspricht wie es ist und nicht hintenrum arbeitet. Das Innviertel ist für mich Heimat.
 
Seit 2018 ist die Brauerei Pfesch Mitglied in der Bierregion Innviertel. Wie kommt der „kleine“ Brauer zwischen den alteingesessenen Privatbrauereien zurecht?
Erlinger: Sehr gut. Wir sind zurzeit 11 Brauereien, wobei alle großen und kleinen Brauereien sehr gut zusammenarbeiten und auch schon das eine oder andere Projekt entstanden ist und umgesetzt wurde. Gemeinsam können wir schaffen was alleine schwierig ist. 
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Die Brauerei Pfesch hast du mit zwei weiteren Partnern gegründet; mit deinem Bruder und Dominik Zillner, einem Freund von dir. Dominik und du arbeitet auch in der neuen Kobernaußerwald Mountainbike-Arena zusammen. Ihr seid ein gutes Team, wenn es um Neues für die Region geht, oder?
Erlinger: Ja bei unserer Zusammenarbeit entstanden schon sehr viele gute Ideen. Wir denken gerne darüber nach wie wir unsere Region stärken und bereichern können. Mit der KTM Kobernaußerwald Mountainbike-Arena ist ein sehr wichtiges Projekt entstanden, das die Mountainbiker von nah und fern begeistern soll.

INNVIERTLER BIERMÄRZ

Starten Sie mit uns in den Biermärz und lassen Sie sich überraschen!

Innviertler Biermärz -

Die Geschichte rund um den Biermärz

Vom Märzenbier
zum Biermärz

In den warmen Monaten war einst das Brauen aufgrund mangelnder Kühlmöglichkeiten schwierig. So hat man im März ein starkes Bier eingebraut und es den Sommer über in tiefen Kellern zwischen Eisblöcken gelagert. Das starke historische
Märzenbier lag nahe am Bockbier und hat mit dem modernen Märzen nur wenig gemeinsam. Den letzten kräftigen Sud feierte man ausgiebig. Der Biermärz war geboren.

Heute gehört das Märzenbier zu den beliebtesten Bieren in Österreich. Mit moderner Kühltechnik kann heute das ganze Jahr über mit hoher und gleichbleibender Qualität gebraut werden.

Heute zelebriert das Innviertel den Biermärz mit der unglaublichen Vielfalt von rund neunzig Sorten und um die 80 Veranstaltungen von 1.-31.März rund um das Thema Bier, Kunst, Kultur, Kulinarik.

REZEPTIDEE "INNVIERTLER BIERFLEISCH"

"Wos da Bauer net kennt, des isst er ned"

- darum empfehlen wir Euch ein traditionelles Innviertler Gericht:

Wurmhöringer's Bierfleisch

Prost, Mahlzeit!

Zutaten für 4 Personen:

4cl Öl
1 EL Zucker
Beides dunkel karamellisieren600g bratiges Rindfleisch, Wadschinken oder Wildragout
100 g Lauch
2 EL Mehl
2 Kaffeelöfferl Tomatenmark

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Grob gewürfeltes Fleisch zum karamellisierten Zucker geben und mitrösten, bis alles eine schöne Farbe hat.

1/3l Zwicklbier dunkel zum Ablöschen
1 Liter Rindssuppe zum Aufgießen
400g Gemüsewürfel (Karotte, Sellerie, Peterwurzen)
Salz, Pfeffer geschrotet, Kümmel gemahlen, 1 Zehe Knoblauch und Majoran würzen, und ca. 1 Stunde köcheln.
Gemüsewürfel beigeben und noch ½ Stunde weich köcheln.
2 Rippen Kochschokolade und Schwarzbrotbrösel zum Eindicken verwenden.

Mit Sauerrahm garnieren.

Tipp: Gewürze wie Lorbeer, Wacholder, Rosmarin in etwas kaltem Wasser zustellen und einreduzieren lassen und den Sud durch ein Sieb ins fertige Gericht passieren.

Beilage: Spätzle, Knödel oder Nudeln.

Salat: Kartoffel-Endiviensalat oder warmer Krautsalat, Wintergemüse (dafür Bierfleisch ohne Gemüse machen)

Info Wurmhöringer
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Wurmhöringer's Bierfleisch zum Nachkochen

DIE BRAUER DER BIERREGION INNVIERTEL

Hopfen und Malz - Gott erhalts!

Gedicht an einen Brauer

"Im Märzen der Brauer"

Im Märzen der Brauer das Malz mahlt zu Schrot.
befeuert den Kessel und gönnt sich ein Brot.
Er rackert und rühret und maischt bis er fällt
ins Bett zu der Liebsten, die treu zu ihm hält.

Erholt und geläutert, verkocht er den Sud
es siedet der Hopfen, es wallet sein Blut.
Das Bier schwimmt im Bottich, jetzt gönnt er sich Ruh,
es schuftet die Hefe, der Brauer sieht zu.


Der Brauer entspannt sich, es Trocknet sein Schweiß,
das Bier stellt er kalt und die Liebste ist heiß.
Vergnügliche Zeiten das Paar nun genießt,
das Märzen braucht Wochen bis golden es fließt.

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Die Liebste in Hoffnung, im Keller das Bier,
er streichelt jetzt beides und bald sind sie vier:
der Brauer, die Bräurin, das Märzen, das Kind,
er kann es kaum glauben, wie prächtig sie sind.

Der Brauer wird greis nur mit Frau und mit Spross,
das Fass aber bald sich zur Neige ergoss.
Drum braut er ein Märzen alljährlich erneut –
zum Dank, weil im Leben er gar nichts bereut.

Im Märzen der Brauer das Malz mahlt zu Schrot.
Sein Spross wird’s ihm gleich tun, wenn er einmal tot.
So kommts, dass im Innviertel – allseits beliebt –
in tausenden Jahren es Märzen noch gibt.

Gemeinsam stark

- die Brauer der Bierregion

Ein Spezifikum der Bierregion Innviertel ist das freundschaftliche Verhältnis der Brauer untereinander. Bei Veranstaltungen tritt man vielerorts gemeinsam auf und auch sonst trifft man sich zum Erfahrungs- und Gedankenaustausch. Dieser Zusammenhalt ist gerade für kleine und mittelgroße Brauereien wichtig.

Die unterschiedlichen Strukturen zeigen sich auch in der ungeheuren Biervielfalt, die das Innviertel vorzuweisen hat: Die beteiligten Brauer produzieren in Summe mehr als 80 verschiedene Biersorten; sie taten das schon, bevor die aktuelle Craftbeer-Welle das Land erfasste, denn handwerklich gebraut wurde hier schon immer.

Auch heuer bringen die Brauer zum Biermärz wieder ein gemeinschaftlich gebrautes Bier auf den Markt, das „Aper". Es wird – wie schon in den Vorjahren – exklusiv bei Biermärz-Veranstaltungen ausgeschenkt.

Kreativ und einfallsreich

Und der ein oder andere Brauer wird das Bier heuer aus einem ganz besonderen Krug genießen: In Vorbereitung auf die Veranstaltungsreihe trafen sich die Herren zu einem gemeinsamen Bierkrug-Töpfern in der Werkstatt der Keramikerin Eva Webersberger in Treubach. Wer es den Brauern nachtun will, hat dazu am 30. März Gelegenheit (siehe auch Veranstaltungsübersicht).

Pressetext Biermärz

DIE WIRTE DER BIERREGION INNVIERTEL

"Wussten Sie, dass wir Bierwirte Euch ausgewählte Biermenüs mit excellenten Innviertler Bieren kredenzen?"

zu den Bierwirten

Der Obelix der Bierregion Innviertel


Das Thema Bier wurde mir sozusagen in die Wiege gelegt.
Karl Zuser jun.
Biergasthof Riedberg

Interview mit einem Bierwirt - Karl Zuser jun. - der Obelix der Bierregion Innviertel

- darauf ein Bier!

TV s'Innviertel: Du bist diplomierter Biersommelier und lebst das Thema Bier wie sonst (fast) kein anderer in der Bierregion Innviertel. Dein Keller umfasst über 400 verschiedene Biere aus allen Teilen der Welt. Gab es in deinem Leben ein Schlüsselerlebnis, dass du dich auf´s Bier in diesem Ausmaß konzentriert hast?
Zuser: Das Thema Bier war mir sozusagen in die Wiege gelegt worden. Nicht nur, dass das Wirtshaus von der Brauerei erb(r)aut wurde, auch war mein Vater in der Brauerei Ried beschäftigt. Daher hatten wir, neben der hohen Weinkompetenz (Großvater machte Weinbauschule) auch immer schon einen erhöhten Bezug zum Thema Bier.

Seit ich denken (und hinaufgreifen) kann, zapfe ich Bier im eigenen Wirtshaus.

Mit den Bemühungen um die Erschaffung einer Bierregion Innviertel wurde mir klar, dass ich an einer Diplom Biersommelierausbildung nicht mehr vorbei kann. Damals waren schon einige Mitarbeiter von Brauereien dazu ausgebildet worden und alle schwärmten von Dieser (Ausbildung).

 

TV s'Innviertel: Du bist ein sozusagen „Vorzeige“-Bierwirt der Bierregion. Was würdest du sagen, zeichnet einen Bierwirt aus? Oder besser: Wie erkennt der Gast, dass er bei einem Bierwirt der Bierregion Innviertel einkehrt?
Zuser
: Als erstes muss das Thema Bier „gelebt“ werden. Beim Betreten des Lokals muss man schon einen Gusto auf Bier bekommen.

Auf den Angebotstafeln sollte sich ein Bier des Monats finden (nicht die Weinempfehlung!!).

Weiters muss alles daran gesetzt werden, um Biere (vom Fass) in bestmöglicher Qualität an den Gast zu Bringen und eine entsprechende Auswahl (Fass- und Flaschenbier), dem Lokaltyp angepasst, vorrätig haben

Und zu guter Letzt sollten noch Speisenempfehlungen (bzw. Bierempfehlungen) vorgeschlagen werden

 

TV s'Innviertel: Wenn wir dich als den „Obelix der/s (Bierregion) Innviertel“ bezeichnen, was sagst du dazu?
Zuser
: Es sprechen ja durchaus einige Dinge dafür. Mein „pendant“ dazu, der sich ja selbst so bezeichnet, ist der Martin Seidl. Gleiche Größe, ähnliche Köperfülle, selbe Affinität zum Thema Bier. Ich nehme es mit einem Lächeln und freue mich, wenn wir gemeinsam dem Thema Bier einen weiteren „Schub“ geben können.

 

TV s'Innviertel: Ist Bier für dich so etwas wie ein LEBENS-Elixier?
Zuser
: Im Gegensatz zu früher, als ich auch noch ab und zu mal ein Glas Wein getrunken habe, hat sich mein Konsumverhalten völlig in Richtung Bier verlegt. Wenn ich noch einen Liter Wein im JAHR!! trinke, ist es schon viel. Dazu kommt, dass Bier ja auch viel gesünder ist … ;-)

 

TV s'Innviertel: Wie würdest du den Innviertler bezeichnen? Oder was/wie ist das Innviertel für dich?
Zuser
: Das Innviertel ist (meine) Heimat. Innviertlerisch ist meine Sprache. Sprache ist auch Heimat. Bier braucht Heimat. So schließt sich der Kreis.

Der Innviertler ist sturköpfig, fleißig, gesellig, gefährlich (!), traditionsverbunden, mit den Bayern verwandt.

Das Innviertel ist landschaftlich durch das Hügelige geprägt, was oft unterschätzt wird. Genauso wie der Innviertler selbst.

 

VerschMÄRZbar

Innviertler Biermärz Eröffnungsfeier

Am Freitag, 01.03.2019 fand die gelungene Eröffnungsveranstaltung des Innviertler Biermärzes im Gasthof Gramiller in Höhnhart statt. Das Motto war: Tradition trifft auf Moderne - sowohl musikalisch als auch bei den Innviertler Bierspezialitäten.

Hier sehen Sie Eindrücke der Biermärz Eröffnungsfeier:

Beitrag TV1

Beitrag LT1