Unterkunft buchen

Ihre Anfrage

Bitte alle mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

Ihre bekannt gegebenen Daten (E-mail-Adresse, Anrede, Titel, Vorname, Nachname, Adresse, Telefon, Anfrage) werden vom Tourismusverband s'Innviertel ausschließlich für die Bearbeitung Ihrer Anfrage verwendet und nur dann weitergegeben, wenn die Anfrage von Dritten (z.B. touristische Leistungsträger) zu beantworten ist. Der Tourismusverband s'Innviertel (als Anbieter der Website) speichert Ihre Daten bis auf Wiederruf.

Weitere Infos zum Thema Datenschutz finden Sie hier.

Mosauerin geht e-Mountainbiken

Im tiefen finsteren aber halt auch recht reizvollen Kobernausserwald kann man nicht nur formidabel wandern oder im Golfclub Sonnberg ein paar Bälle in die Landschaft schießen, man kann sich ebendort auch seit einem Zeiterl Fahrräder gegen eine kleine Gebühr ausborgen und damit die KTM Mountainbike Arena Kobernausserwald erkunden.

Die was?

 

Die KTM Mountainbike Arena Kobernausserwald

Die KTM Mountainbike Arena Kobernausserwald ist eine insgesamt 55km lange Strecke die auf Straßen und Waldwegen durch die Gemeinden Maria Schmolln, Treubach, Höhnhart und St. Johann am Walde führt. Und wie das ist und wie es zu fahren ist, hab ich mir angeschaut. Kommt’s einfach mit auf unsere Tour.

Die nachfolgende Bildergalerie ist mittels Pfeiltasten (links, rechts) bedienbar.

Mosauerin geht e-Mountainbiken

Man kann die Kobernausserwald Arena natürlich auch mit dem normalen Mountainbike fahren – ich aber ganz bestimmt nicht. Soviel Realistin bin ich schon. Also sparten wir uns meinen Frust gleich und holten uns lieber an einem wunderbaren Sommertag zwei schicke neue e-Bikes im Golfclub Sonnberg ab und starteten unsere kleine Runde.

Los geht’s beim Golfclub gleich mal bergab, Richtung Roith und weiter nach Winkl und Schöfeck auf idyllischen Straßerl mit alten Innviertler Bauernhäusern und Kuhbegleitung links und rechts des Weges. Keine Panik, die sind eingezäunt. Beim ein oder anderen Anstieg ist die elektrische Unterstützung auch da schon gut zu gebrauchen. Insbesondere weil man damit keine schimpfende Mosauerin im Rücken hat ;-) Später in der Runde erleichtert das e-Bike einem das Leben enorm.

Aber genug Selfies mit „wilder“ Kuh gemacht, weiter geht’s Richtung St. Johann am Walde – übrigens mein Geheimtipp dort: Beim Metzgerwirt einkehren, da gibt’s a besonders gute Wurscht in Essig und Öl. Haben wir an dem Tag aber nicht gemacht, weil auf uns noch ein köstliches Essen gewartet hat.

Von St. Johann am Walde aus geht die Runde dann weiter über Peretseck, Schlagereck bis nach Frauschereck und noch ein Eck weiter in den finsteren Wald, um dann wieder in Nordwestlicher Richtung gen Maria Schmolln zu führen. Je weiter man in den Wald kommt, desto mehr Mountainbike wird die ganze Tour.

Krokodilsümpfe

Angeblich gibt’s auf der Strecke eine Stelle, die die „Einheimischen“ die Krokodilsümpfe nennen. Ich war ja etwas im Zweifel diesbezüglich, aber meine Quellen bestanden darauf. Nur, wie würde ich diese ominösen Krokodilssümpfe erkennen? Man sagte mir, ich würde sie erkennen, wenn ich sie sähe. Und Tatsache! Nach ein paar kleineren Latschen und meiner Ratlosigkeit „Meinst sind das schon die Sümpfe“ und „wenn das die Sümpfe sind, sind die aber mickrig“ entdeckten wir sie: Die Krokodilsümpfe. Ich hab sie wirklich gleich erkannt, an den beiden grimmigen Krokodilen nämlich die da heimtückisch auf mich lauerten. Mich hat’s gleich so geschreckt, dass es mich „vui in die Lettn brackt“ hat – ich bin also sowas von in die Pfütze gefallen. Beweisfotos anbei! Schöner hätte ich mir die Geschichte gar nicht ausdenken können. Lustig zum Fahren ist es dort aber allemal.

Und wo sind sie nun genau, diese ominösen Krokodilssümpfe? Nun, das verrate ich auch nicht. Ich sag nur soviel: ihr werdet sie erkennen, wenn ihr sie seht!

Mosauerins Fazit

Die KTM Mountainbike Arena Kobernausserwald ist eine coole Sache – wenngleich ich für konditionell minder ausgestattete Menschen wie mich auf jeden Fall ein e-Bike empfehle, die Steigungen sind teilweise echt „knackig“, wie die Biker so sagen.

Wir haben uns übrigens nicht die gesamte Tour gegeben, sondern sind die „kleine Runde“ unten herum gefahren. Mit einem kleinen Verfahrer, der sich aber zumindest aussichtstechnisch ausgezahlt hat, sind wir in 1:46 ca. 30km gefahren, inklusive Fotopausen - und ungewollter Schlammpackungen ;-)

Landschaftlich ist die Strecke sehr reizvoll und abwechslungsreich, fahrtechnisch mit einem Mountainbike gut zu machen (ich rate dringend vom „Straßenrad“ ab) - ab und zu wirklich schlammig und teilweise sogar fast unfahrbar. Dafür aber spannend und nicht langweilig! Eine gute Mischung wie ich finde. A bissi schad finde ich allerdings, dass die Strecke nur in eine Richtung – mit dem Uhrzeigersinn – beschildert ist.

Wir haben übrigens beschlossen: Wir fahren die Strecke wieder! Vielleicht dann in einem Vergleich Mountainbike gegen e-Bike. Wer dann wohl das e-Bike nimmt?