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Der Raschhofer Brauturm -

ein privater Rundgang mit der Mosauerin.

Oftmals wird irgendwas im Leben nix, dann macht man was anderes und dann ergibt sich ganz was Neues daraus. Spannende Geschichten zum Beispiel. So wie ich vor ein paar Jahren niemals damit gerechnet hätte, im Innviertel zu sitzen, haben auch Doris und Christoph Scheriau als sie sich kennen lernten, niemals damit gerechnet, als Brauereibesitzer in Altheim einen Brauturm zu eröffnen. Tja, das Leben passiert eben, während wir Pläne machen.

 

Die nachfolgende Bildergalerie ist mittels Pfeiltasten (links, rechts) bedienbar.

Ich persönlich musste zwar die Einladung zur Eröffnung im Mai wegen a weng Kuitur z’Wean leider ablehnen, habe aber einfach kurzfristig aus der Not eine Tugend gemacht und mit der Doris beim Bockbieranstich ausgemacht, gleich am Dienstag drauf den Besuch endlich nachzuholen. Spontan mag ich ja am Liebsten. Also: Gesagt, getan.

Auf eins war ausgemacht und da bin ich auch eingeritten am Raschhhoferhof. Und das Betreuungsverhältnis war mit Doris und Christoph vs. Mosauerin wirklich perfekt. Wir sind dann auch gleich in den Brauturm und haben nach dem wirklich kurzweiligen Film am Malzboden die Produktion des Bieres verfolgt. Ich hab mir selbstverständlich auch die drei Besonderheiten der Raschhofer Brauerei gemerkt, verrate sie EUCH jetzt aber extra nicht, denn ich möcht‘ Euch den Besuch des Brauturms ja ans Herz legen. Und da kann ich ja nicht alles verraten, sonst lernts ja dort nix mehr.

 

Warum ist es aber so cool, den Brauturm zu besichtigen? Weil man den Produktionsweg des Bieres nicht nur entlang geht, sondern es den „Raschhofers“ hier wirklich gelungen ist, „Museum“ (wenn man es denn so nennen will) und Produktion zu vereinen. Das ganze Ding hat von oben bis unten einen roten Faden, der Style ist in jedem Raum konsequent umgesetzt und schaut einfach wirklich lässig aus. Das is halt auch sowas, das ich mir das im Gesamten fürs Innviertel auch so vorstelle – gerne Tradition, aber bitte modern interpretiert. Und das Design ist wirklich gelungen, oder?

Ich als alte Technikerin steh es mir immer besonders drauf, wenn altes Equipment erhalten und aufpoliert wird und nicht einfach in die Mülltonne kommt. Gerade das finde ich, wurde bei der Gestaltung des Brauturms toll berücksichtigt. So ist die Schalttafel im Sudhaus immer noch zu bewundern, wenngleich sie mittlerweile keine Funktion mehr hat.

Aber nicht nur in der Brauerei merkt man das Herzblut, das bei der Gestaltung eingeflossen ist, auch den Brauereishop finde ich ausgesprochen gelungen. In alten Bierkisten werden hier die unterschiedlichen Biersorten präsentiert. Man kommt auch hier rein und fühlt sich gleich von Beginn an wohl.

Im ersten Stock des Hauses, das früher auch einmal das Wohnhaus der Familie war, wurde eine kleine Bar mit Zapfanlage eingerichtet und ein heller freundlicher Raum in dem die Verkostungen bei den Führungen stattfinden. Weil wir aber nur zur dritt waren, haben wir auf das Anschließen einen Fassls verzichtet und Christoph hat uns mein Raschhofer Lieblings Bier eingeschenkt – das Pale Ale namens Silberpfeil.

Und so endete mein kleiner Besuch in der „kleinen Brauerei mit dem großen Bier“ mit einem guten Bier und spannenden Gesprächen über das Leben an sich und die Liebe im Speziellen – denn darauf kommt’s schließlich wirklich an. Aber das ist eine andere Geschichte.

Euch kann ich einen Besuch im Brauturm auf jeden Fall nur wärmstens ans Herz legen, buchbar sind verschiedenste Varianten über die Homepage der Brauerei Raschhofer. Und wenn ihr dort wards, sagt’s mir’s wie’s Euch gefallen hat.

Mosauerin