© Naturium Unterer Inn_c_Tourismusverband s'Innviertel_Tom Son
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Mann schaut mit Gucker in den Sonnenaufgang am Unteren Innufer
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Schließ‘ mal die Augen... ganz fest und nicht schummeln!

Kannst du es hören, ganz leise, dieses Zirpen und Zwitschern?

Nun wagen wir uns ein paar Schritte näher und stehen mitten drin, im Urwald des Innviertels. Ein Grenzgebiet, das seinesgleichen sucht.

Mutig blitzt ein Sonnenstrahl zwischen den Baumkronen hervor und kitzelt in der Nase.

Gesundheit! „Hölf da Gott!“ wie man bei uns zu sagen pflegt.

Ehe man sich versieht, wird aus der anfänglichen Stille ein zwitschernder Choral, der dich herzlich willkommen heißt.

Alles, was hier kreucht und fleucht, egal ob zu Wasser, zu Lande oder hoch oben in den Lüften, bewegt sich mit akrobatischer Leichtigkeit über uns hinweg.

Die Naturguides, den Gucker immer griffbereit, führen dich ein in eine Welt aus Faszination und Staunen. Da kann es schon mal passieren, dass ein schwarzer Punkt am Horizont für große Aufregung sorgt. Was dem Laien kaum ein Schulterzucken entlockt, eröffnet für unsere Naturguides den Beginn eines unerschöpflichen Universums.

Freilich wissenswert, aber ohne pädagogisch zu werden. Mit Herzblut und einer kindlichen Neugier, die man sich nur wünschen kann. Schon das Gestikulieren, die Demut, mit der die Guides aus sicherer Entfernung der Natur ihren Lauf lassen und die überschäumende Bereitschaft, jedes Detail an Besucher weiterzugeben, sind ansteckend.

Jahr für Jahr wird das Europareservat Unterer Inn zur Heimstätte von rund 300 Vogelarten. Sie nutzen das Feuchtgebiet zum Brüten, Überwintern oder als Rastplatz bei ihrem Flug in den Süden. Zehntausende gefiederte Gäste kommen hier im Herbst und im Frühjahr zusammen.

Wüssten wir es nicht besser, so müsste man meinen, dass die Zugvögel aus aller Welt mehr als nur Gefallen an den Grenzgebieten des Innviertels gefunden haben.

Versteckt hinter wilden Pflanzenmeeren, ähnlich wie das verwunschene Innviertel selbst, auf das man immer noch einen zweiten Blick werfen sollte, ehe man vorüberzieht, eröffnet sich eine neue Welt. In diesem Sinne: Wiedersehen macht Freude! Egal, ob du fliegen kannst oder nicht…

© Naturium Guides_c_Tourismusverband s'Innviertel_Tom Son
Gruppe von Menschen steht an Innufer und schaut in Wasser; Guide erklärt etwas;

So geht es den meisten Besuchern wie den Zugvögeln: man spürt das Verlangen wiederzukommen.

Fakten Europareservat Unterer Inn:

  • 2 Länder
  • 9 Schutzgebiete
  • 55 Flusskilometer
  • 300 Vogelarten
  • 800 Schmetterlingsarten
  • Grenzübergreifendes Besucherzentrum "Naturium am Inn"
© Wandern_c_S'INNVIERTEL Tourismus_Matthias Klugsberger
Pärchen geht im Hügelland wandern; sie sind sportlich gekleidet;