Wandern in Kirchdorf und Muehlheim am Inn

Entdecke
das s'Innviertel

Unterkunft buchen

Kinder
Reisezeitraum: 2Nächte
Detaillierte Suchoptionen
Örtliche Eingrenzung:
Örtliche Eingrenzung
Unterkunft suchen
Unterkünfte werden geladen ...

Ihre Anfrage

Bitte alle mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

Ihre bekannt gegebenen Daten (E-mail-Adresse, Anrede, Titel, Vorname, Nachname, Adresse, Telefon, Anfrage) werden vom Tourismusverband s'Innviertel ausschließlich für die Bearbeitung Ihrer Anfrage verwendet und nur dann weitergegeben, wenn die Anfrage von Dritten (z.B. touristische Leistungsträger) zu beantworten ist. Der Tourismusverband s'Innviertel (als Anbieter der Website) speichert Ihre Daten bis auf Wiederruf.

Weitere Infos zum Thema Datenschutz finden Sie hier.

Cocktails of the Caribbean

- Fluch der Karibik

Ich habe meine Unschuld verloren. Nein, nicht das was ihr schon wieder denkt – aufmerksame Leserinnen wissen ja so einiges von mir und unter anderem eben auch, dass ich zwar nur zwei Kilometer von der Therme Geinberg entfernt wohne, aber noch nie drinnen war. Bislang.

Wie immer war ich zu spät dran. Für einen lauen Sommerabend, ein Dienstag war es um genau zu sein, war ich in der Therme angekündigt und da wollte ich nicht allzu verspätet in Geinberg aufkreuzen, denn ich hatte einen Auftrag: Karibik Lagune besuchen (geht unter der Woche bis 21:00) und Cocktails schlürfen (geht bei mir prinzipiell immer, in der Karibiklagune aber nur bis 20:00). Also wollte ich um 18:15 nicht nochmal umdrehen und heimfahren, weil ich (Schlamphans) kein Badetuch mithatte. Das macht aber gar nichts, an der Kassa kann man sich welche ausleihen, kostet 3 Euro. Geht eigentlich. Auch einen Bademantel hätte ich mir ausborgen können, denn so einen hatte ich selbstverständlich auch nicht mit, aber bei den heißen Temperaturen in letzter Zeit hab ich dankend darauf verzichtet und mich in der Umkleide in meinen Bikini geschmissen.

Die nachfolgende Bildergalerie ist mittels Pfeiltasten (links, rechts) bedienbar.

Therme und Sommer?

Die Wahl des Dienstages als Besuchstag hat sich für mich, die es gerne ruhiger mag, schon mal ausgezahlt, denn es war überschaubar wenig los und so konnte ich mir trotzt der fortgeschrittenen Zeit eine Liege aussuchen und mir einen Überblick verschaffen. Erster Eindruck: es schaut wirklich aus wie in der Karibik, wenn man das Thermengebäude mal als Hotel interpretiert. Die Details stimmen einfach: die Palmen, die romantischen Schirme aus Palmblättern und natürlich der feine Sand haben bei mir sofortige Urlaubsstimmung ausgelöst. Also nichts wie rein, ins kühle Nass. Aber Moment mal: Ich bin doch da in einer Therme – passt das schon zum Sommer? Und ich muss echt sagen es war schon a bissi seltsam bei 33 Grad in ein ebenso warmes Becken zu steigen und mein Körper was kurz etwas irritiert. Man gewöhnt sich aber schnell daran und so zog ich die ersten Bahnen im warmen Nass.

Cocktails im Pool

Doch schon bald hatte ich, ich geb‘s ja zu, echt Gusto auf einen Cocktail. Vor allem, weil die andern Gäste um mich herum alle bereits genüsslich die verschiedensten bunten Getränke vor sich hatten. Also ein wenig in der Karte geschmökert und festgestellt: die Auswahl an alkoholischen und antialkoholischen Cocktails und Longdrinks ist klassisch und gut ausgesucht und ich musste mich nicht lange entscheiden, als erstes probierte ich – weil ich unbedingt was mit Kokosnuss wollte - einen Bahama Mama, der in der Therme Geinberg in der Kaffeelikörvariante zubereitet wird. Der ist zwar eigentlich recht unansehnlich, schmeckt dafür aber gut – und für alle, die sich noch an die Serie Scrubs erinnern, war es der Lieblingsdrink von Bob Kelso. Aber lassen wir das.

Was war eigentlich das Blaue Getränk, das viele um mich herum schlürften? Es war ein Blauer Hugo: Prosecco, Soda, Hollerblütensirup, Minze, Blue Curacao. Da Prosecco ja bekanntlich immer geht, war das meine logische Wahl für die zweite Runde. Ich stellte fest: es hat einen Grund, warum das jeder um mich herum trinkt. Attraktiv und gut, richtig yummy.

Runde drei: Hicks – ein Campari Spritz. Ein wenig bitter nach den beiden Süßen aber ich mag das eigentlich, ein Cocktail (ok, mehr ein Longdrink, oder?) den ich auch daheim mal wieder machen werde.

Ich muss ja sagen, es hat schon was recht schickes, wenn man so im Wasser herumliegt und einem die bezaubernde Roseline köstliche Cocktails direkt an den Pool bringt – das Bezahlen läuft ja wie in anderen Badeanstalten über die Chips- Armbänder. Praktisch, aber man muss halt schon auch aufpassen, dass man es nicht übersieht.

Aber irgendwann muss man dann auch mal raus aus dem Wasser, insbesondere ich, denn ich hab ja todesmutig sowohl meine Spiegelreflex Kamera als auch mein Smartphone mit ins Wasser geschleppt um besonders authentische Fotos machen zu können – und ich hatte, anders in Pramet, keinen „Assistenten“ mit. Aber bis dahin ist weder dem einen noch dem anderen technischen Gerät etwas passiert. Und bevor ich das Schicksal und mein Glück noch mehr herausfordern konnte, bin ich dann raus aus dem Wasser.

Sonnenuntergang über Geinberg

Und das war auch gut so, denn dann konnte ich die Vorteile eines heißen Bades bei sommerlichen Temperaturen erleben – es ist nämlich dann angenehm kühl, wenn man aus dem heißen Wasser kommt. Und außerdem war das Licht dann auch noch besonders schön, sodass ich ein paar wirklich hübsche Fotos von einem Mojito machen konnte.

Als verantwortungsbewusster Mensch, bin ich nach meiner Cocktail-Karibik-Erlebnistour natürlich nicht mehr selbst mit dem Auto nach Hause gefahren, sondern hab mich natürlich abholen lassen.

Mein Fazit

Ein (Kurz)Urlaub oder eine stundenweise Auszeit in der Karibiklagune im Sommer ist etwas für Dich, wenn Du

  • …endlich mal wieder Sand unter deinen Füßen brauchst
  • …zwei, drei Stunden oder auch länger dem Alltag entfliehen willst
  • …gerne Cocktail trinkst und jemanden zum Fahren hast
  • …relativ hitzetolerabel bist und dir warmes Wetter nichts ausmacht

Mir hat’s sehr getaugt, die Cocktails waren durch die Bank empfehlenswert, es war recht ruhig und chillig und hört hört, ich hab danach gesagt: „Da könnt ma echt mal zu zweit hingehen“