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Rieder Bier Ladylike

Mosauerin beim Bierworkshop nur für Frauen

Bier ist, das merkt man ja unter anderem am Innviertler Biermärz, aus unserer Kultur nicht wegzudenken. Viele trinken es gerne und spätestens seit dem Craft Beer Hype ist es endgültig als Lifestyle Getränk akzeptiert. Grund genug, mal als Dirndl über den Rand des Hoibe-Glasels drüber zu schauen und sich in der Brauerei Ried beim "Rieder Bier Ladylike" einen Abend lang unter Frauen auf das Abenteuer Bier einzulassen. 

Die nachfolgende Bildergalerie ist mittels Pfeiltasten (links, rechts) bedienbar.

Mehr wusste ich auch vorab nicht, als ich mit Erstaunen feststellte, dass Ihr mich im Rahmen des Biermärzes dorthin schickt. Klar war mir allerdings, dass etwas Bier schon fließen wird,  bei so einer Veranstaltung. Was mich aber sonst noch bei diesem geheimnisvollen Ladylike erwarten würde, ich hatte keine Ahnung.

Uns erwartet Vielfalt

Die Ulli, Mitarbeiterin der Brauerei Ried, Biersommelière und unser Guide durch den Abend, ließ uns nicht lange im Unklaren, dass das hier mit viel Bierprobieren und einigem an Wissensvermittlung vonstatten gehen würde. So viel zum Thema „ein wenig mit Frauen gemütlich Biertrinken“. Nix da. Warenkunde, Biersorten, Bierstile, Gläserkunde, Foodpairing (das Edgy Wort für "wos passt zu wos"), Biergeschichte, Kochen und Essen (wirklich!) - gut, dass die Gute mir gleich beim Hereinkommen einen Biercocktail in die Hand gedrückt hat, an dem ich mich festhalten konnte...

Beginnen wir also mit dem Programm und der Biererzeugung anhand der Gerätschaften, die in der Braugallerie zu sehen sind. Ulli erklärt uns anschaulich und mit Begeisterung den Brauvorgang und die Besonderheiten der verschiedenen Biere. Wir hören aufmerksam zu aber wollen eigentlich lieber Bier verkosten.

Endlich wird verkostet

Bevor wir zu revoltieren anfangen führt uns Ulli zu unserem langen kommunikationsfreundlichen Tisch, wo wir alle gemeinsam sitzen können. Ich lande mit Herta auf der Schwätzerbank, wir kriegen aber trotzdem mit, was uns Ulli über die Biersorten erzählt. Dann dürfen wir auch endlich verkosten. Wir starten mit einer Rieder Weissen. Und ja, sie schmeckt uns.

Dann treibt Ulli uns auch schon an, wir müssen zu kochen beginnen. Denn es geht ja auch darum auszuprobieren, welches Bier wir zum Essen trinken wollen. Als Menü hat Ulli sich ausgedacht: Hühnersuppe mit Gemüse, die aber schon fertig war, dann live von uns gekochtes Curry und dann eine Nachspeise in Form von Kuchen.

Während die einen kochen, ratschen fachsimpeln die anderen, natürlich bei einem frisch gezapften Bier. Die Atmosphäre ist entspannt und lustig, die ganze Truppe kommt gut miteinander aus, was nicht nur am Bier liegen kann.

Ich nutze währenddessen die Gelegenheit ein bissi den Braushop zu fotografieren, wo sich sämtliche Devotionalien käuflich erwerben lassen, die ein Rieder Bier Liebhaber (nicht zu verwechseln mit einem Rieder Bierliebhaber) so zum Leben brauchen könnte. Wobei ich den Strohhut ja schon grenzwertig finde, aber ich muss ihn ja auch nicht tragen. Ganz gerne hätte ich aber so einen irdenen Bierkrug. Gut, dass ich mir gerade einen getöpfert habe - aber das ist eine andere Geschichte...

Was zammpasst und was net

Während die Haupspeise vor sich hin köchelt geht's nun ans Foodpairing - welches Bier passt zu welcher Geschmacksrichtung. Zu diesem Zwecke gibt's Radiccio (bitter), Zitrone (sauer), Baguette mit Salz (salzig) und ein (wie ich persönlich finde nicht besonders) scharfes Baguette mit Chili. Dazu die Biere IPA (Indian Pale Ale), Urecht, Weißbierbock und Honigbier. Alle natürlich von der Brauerei Ried. Es gilt für uns nun herauszufinden, welches Bier zu welcher Geschmacksrichtung am Besten passt. Und so kosten wir uns durch die Geschmacksrichtungen und Biersorten und kreuzen brav an, was denn zammpasst und was so gar nicht.

Damit mir übrigens niemand nachsagt, ich bin in allen Belangen ein Innviertler Sturschädel und gebe niemals zu, wenn ich mich wo geirrt habe: Ich war ja vorher kein besonderer Freund des IPA der Brauerei Ried. Wir hatten das letzten Sommer mal zum Grillen und irgendwie hat mir das da gar nicht geschmeckt. Dank des Ladylike weiß ich jetzt aber: Mosauerin hat's einfach falsch gemacht. Das IPA passt (NUR FÜR MICH) nämlich hervorragend zu salzigem Zeugs und ich find's jetzt wirklich gut!

Ungewöhnliche Bierkombinationen

Zur Hauptspeise gab's dann wieder verschiedenes Bier zum Ausprobieren zum Curry, aber ganz ehrlich, ich konnte nicht mehr und bin mal zwischenzeitlich auf Wasser umgestiegen. Ich glaub ein paar anderen ging es auch so. Und ich zumindest wollte dann ja auch noch unbedingt den zweiten Biercocktail des Abends probieren, für den Silvia vom Weberbäu extra zu uns gekommen ist. Zum Herrichten, nicht zum Trinken! Und es versprach eine ungewöhnliche Bierkombination zu werden.

Da freute sich dann auch unsere Biersommelière. Damit ihr übrigens auch mit einem "oh, wieder was gelernt" Erlebnis diesen Blogartikel in Erinnerung behaltet, verrate ich Euch jetzt noch was Sommelier eigentlich bedeutet. Das kommt nämlich aus dem provenzalischen vom Wort "saumalier" und bedeutet soviel wie "Treiber der Maultiere". Also ich find das lustig.

Lustig ist dann auch noch der Rest des Abends bei spaßigen Gesprächen, einem sehr kokosnussigen Biercocktail (ist mir persönlich viel zu süß) und einem Schwarzbier mit Vanilleeis. Das ist mal was Feines. Nicht besonders hübsch aber sehr gut.

Mosauerins Fazit

Ich bin ganz schön froh, beim Rieder Bier Ladylike dabei gewesen zu sein, denn ich hab wieder mal vui vü dazugelernt und Neues entdeckt: Neue Geschmacksrichtungen kennengelernt, neue Biere ausprobiert, die ich so nie probiert hätte, ein neues Lieblingsbier gefunden (dieser Weißbierbock ist bitte der HAMMER). Ich weiß jetzt, dass ich eher nicht der Typ für Biercocktails bin, weil ich es lieber sauer mag und habe meinen Frieden mit dem Rieder IPA geschlossen. Und vor allem hab ich eines: einen wunderbar lustigen Abend mit 11 coolen Weibern netten Damen wahnsinnig genossen.

Mich hat dann übrigens der Mosauer abgeholt. Fahren hätt' ich wahrlich nicht mehr dürfen.

Pfiat Eich dawei
Mosauerin